Kindergarten

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1912 wurde der erste Kindergarten in Windschläg erbaut, er stand an der gleichen Stelle wie dieses Gebäude und wurde beim Bombenangriff vom 27. November 1944 zerstört. Der Angriff erfolgte über die Mittagszeit, so dass keine Kinder betroffen waren. Es kamen aber zwei Schwestern vom Kloster Hegne (Berta Siebenhüter und Alexiana Schnell) und eine junge Kindergärtnerin, Johanna Maier aus Gengenbach, ums Leben. Nach dem Krieg war der Kindergarten für mehrere Jahre im Schulhaus untergebracht, danach noch einige Zeit im Pfarrhaus.

1953 wurde dieses Gebäude errichtet. Im Keller wurde ein Gemeindebad und eine Gemeindewäscherei eingerichtet. Im Obergeschoss war eine Lehrerwohnung und eine Wohnung für die Ordensschwestern, die bis 1980 in Windschläg tätig waren.

Die Einweihung des Gebäudes, damals Gemeinschaftshaus benannt, wurde mit einem großen Fest über das Wochenende vom 15./16. August gefeiert. Am Samstag um 14 Uhr wurde eine kirchenmusikalische Andacht in der Kirche abgehalten, anschließend folgte der Weihe-Akt. Abends gestaltete der Kirchenchor unter Mitwirkung des Windschläger Opernsängers Josef Friedrich Schneider und einer Schrammelmusik „Ein Abend bei Johann Strauß“. Am Sonntag gab es einen Festzug durchs Dorf unter dem Motto „Märchen im Bild“, 30 Gruppen beteiligten sich daran. Anschließend war Unterhaltung im Festzelt, der Abend endete mit einem Feuerwerk.