Entdecken Sie die bisherigen Ausstellungen, die wichtige Ereignisse, das dörfliche Leben und die Entwicklung unserer Heimat dokumentieren.
Zur Geschichte der Landwirtschaft in Windschläg
21. und 22. Januar 2017Die Ausstellung „80 Jahre Kriegsende“ bot einen tiefgehenden Rückblick auf das Ende des Zweiten Weltkriegs und seine Folgen für das Dorf und seine Bewohner. Gezeigt wurden Zeugnisse, Fotografien und Dokumente, die das Kriegserlebnis und den Übergang in die Nachkriegszeit beleuchteten – darunter Briefe, Berichte über Soldatenschicksale, zivile Opfer durch Bombenangriffe sowie die Auseinandersetzung mit Verfolgung und Leid in Konzentrationslagern –, um dieses einschneidende Kapitel der lokalen Geschichte in Erinnerung zu halten und reflektierbar zu machen.
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Den Opfern ein Gesicht geben
27. und 28. November 2010Die Ausstellung „Zur Geschichte der Landwirtschaft in Windschläg“ widmete sich der wichtigen Rolle der Landwirtschaft im dörflichen Leben und ihrer Entwicklung im Laufe der Zeit. Anhand historischer Fotografien, Dokumente und persönlicher Erinnerungen wurde gezeigt, wie landwirtschaftliche Arbeit den Alltag, die wirtschaftliche Struktur und das gesellschaftliche Miteinander im Dorf prägte. Die Ausstellung bot einen lebendigen Einblick in traditionelle Techniken, typische Gerätschaften und die Veränderungen, die Windschlägs Agrargeschehen über Generationen hinweg erfahren hat, und machte die lokale Geschichte für Besucherinnen und Besucher nachvollziehbar.
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Ich werde das Schiff mutig besteigen – Windschläger Auswanderer nach Nordamerika
10. und 11. März 2007Diese Ausstellung rückte die spannende Geschichte der Windschläger, die zwischen 1817 und 1930 ihre Heimat verließen, um in Nordamerika ein neues Leben zu beginnen, in den Mittelpunkt. Anhand von historischen Dokumenten, reich bebilderten Lebensläufen, Reiseutensilien und einem nachgebauten Schiffszwischen-deck vermittelte die Ausstellung eindrucksvoll die Herausforderungen und Hoffnungen der Auswanderer. Ergänzt wurde das Angebot durch Vorträge, musikalische Beiträge in zeitgenössischer Kleidung und Präsentationen lokaler Schüler, wodurch die persönlichen Schicksale und der weite Weg jenseits des Atlantiks für Besucherinnen und Besucher lebendig und nachvollziehbar wurden.
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Die alten Straßen noch, die alten Häuser noch
12. und 13. November 2005Diese Ausstellung stellte den Wandel des Ortsbildes von Windschläg in den Mittelpunkt. Anhand von rund 60 historischen Fotografien, überwiegend aus den 1920er- und 1930er-Jahren, und aus derselben Perspektive aufgenommenen Vergleichsbildern aus der Gegenwart wurde sichtbar, wie sich Straßen, Gebäude und Ansichten im Laufe der Zeit verändert oder erhalten haben. Die Ausstellung dokumentierte diese Entwicklungen anschaulich und überließ es den Besucherinnen und Besuchern, den Wandel der Heimatgemeinde selbst zu bewerten und neu zu entdecken.
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Gregor mach ein Bild von uns
22. und 23. November 2003Mit Fotos von ortsgeschichtlicher Bedeutung wurde am 22. und 23. November 2003, im Kulturzentrum Windschläg eine gut besuchte Ausstellung mit Bildern von Gregor Weiß gezeigt. Gregor Weiß war in den 30er Jahren des vorigen Jahrhunderts einer der wenigen Fotografen in unserem Dorf. Rund ein Jahrzehnt, bis zu seinem Tod im Juli 1941, war er als Amateurfotograf überaus aktiv. Seine Motive fand er anfangs in seinem Heimatort- Menschen, Szenen aus dem Alltagsleben, örtliche Ereignisse, Familienfeiern und Vereinsfeste- später hat er seine Militärzeit akribisch im Bild dokumentiert. Der gesamte Nachlass, hunderte von schwarz-weiß Bildern und – Negativen wurde dankenswerter Weise von Familie Gerspacher dem Förderverein Dorfgeschichte überlassen.
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Krippele schauen – ein alter Brauch zu neuem Leben erwecken
1. Adventssonntag 1997Am 1. Adventssonntag 1997 wurde im Pfarrheim St. Pankratius eine besondere Einstimmung auf die Weihnachtszeit geboten: Eine Ausstellung von Weihnachtskrippen Windschläger Bürger. Sie vermittelte einen Einblick in die verschiedenen Möglichkeiten, die Geburt Christi in Szene zu setzen. Noch in den frühen 60er Jahren gingen die Kinder in Windschläg ,,Krippele schauen“. In vielen Häusern war die gute Stube oft mit riesigen Krippen geschmückt, die von den Kindern bestaunt werden konnten. In Windschläg waren häufig ,,Höhlenkrippen“ (Geburts – Höhle aus Rinde oder Baumwurzeln) sowie ,,Stallkrippen“ (selbstgebastelte Stallgebäude) zu finden.
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