Ehemalige Schmiede von Rudolf Herrmann

Startseite › Haustafeln › Ehemalige Schmiede von Rudulf Herrmann

Bis 1992 war in diesem Haus Windschlägs letzte Schmiede. 1939 erbaut, wurde von Anfang an im Erdgeschoss eine Schmiedewerkstatt eingerichtet.

Schmiedemeister Rudolf Herrmann, Jahrgang 1895, war gebürtig aus Genkingen/Schwäbische Alb, wo er 1914 seine Gesellenprüfung bestand. „Auf der Walz“ blieb er 1919 in Windschläg „hängen“, verheiratete sich 1923 mit Maria Hohn und legte 1926 in Offenburg die Meisterprüfung im Schmiedehandwerk ab.

1927 machte er sich in Windschläg selbständig und bezog 1939 seine neu erbaute Schmiede. Viele Jahre erklang nun der Rhythmus des Schmiedehammers, man vernahm das Zischen und Dampfen der glühenden Hufeisen bei „Anprobe“ und Beschlag, und ein ganz eigener Geruch von verbranntem Horn umgab oft Vorplatz und Schmiede. Äußerst rüstig stand er noch mit weit über 80 Jahren an Esse und Amboss.

Schmiedemeister Rudolf Herrmann
Haus im
Rohbau, Eingang zur
Schmiedewerkstatt

Schmiedemeister Rudolf Herrmann
Rechtes Bild: Haus im Rohbau, Eingang zur Schmiedewerkstatt