Ehemaliges Gasthaus „Zur Blume“

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1847 wurde dem Bierbrauer Mathias Schneckenburger die Erlaubnis zum Betrieb einer Schankwirtschaft erteilt. Schon dessen Vorfahren hatten Bier gebraut und es verkauft. Im Volksmund hatte diese Gaststätte nur den Namen „Schneck“. Schneckenburgers Tochter Theresia verheiratete sich mit Lorenz Broß, bis 1884 betrieb das Ehepaar die Schankwirtschaft. In den 1920er-Jahren übernahm Karl Kofler die Wirtschaft, noch ohne offiziellen Namen von seinem Vater, dem Küfer Bartholomäus Kofler. Letzterer hatte eine Tradition begonnen, die bis zu Beginn des 2. Weltkrieges bestand: Immer zum Patroziniumsfest lud er zum beliebten Backfischessen ein, letztmals 1939. Den Namen „Zur Blume“ erhielt das Gasthaus erst 1932 mit der Übernahme durch Mathilde Fischer, geb. Kofler. Das Gasthaus hat 1978 geschlossen, letztes Wirtsehepaar waren Richard und „Malchen“ Fischer, die Tochter von Mathilde Fischer.

Lorenz Broß und seine Frau Theresia Schneckenburger, die bis 1884 Wirtsleute im Gasthaus „Blume“ waren, erwarben anschließend das Haus in der heutigen Wolfentalstraße 12, wo zuerst eine Weinwirtschaft und später auch eine Bierwirtschaft mit Brauerei untergebracht war. Das Ehepaar betrieb diese Wirtschaft aber nicht weiter.